Technische Voraussetzungen für UMWELT/WIN  
 
 
  1. Einleitung

 
  Die Programme der GekoS wurden mit einem modernen Tool entwickelt und sind äußerst flexibel in einem typischen Client-/Server-Umfeld einsetzbar. Die vorliegende
Dokumentation gibt Ihnen einen Überblick über die empfohlenen Hardware-Profile sowie im Einsatz befindliche Betriebssysteme und Datenbanken.

Für andere Konfigurationen fragen Sie unser Team-Technik (technik@gekos.de).

 
     
  2. Server

 
    2.1 Hardware
 
    Wie bei Client-/Server-Programmen üblich, sind einzelne Softwarebestandteile sowohl auf dem Server als auf dem Client zu installieren. Zum Erreichen einer optimalen Performance bedarf es einiger hardwaretechnischen Voraussetzungen, die wir in Abhängigkeit von der angeschlossenen Anzahl der User in den nachfolgenden Klassifizierungen dargestellt haben. Generell gilt, dass wir unter Berücksichtigung der Zugriffs-Zeiten für Server grundsätzlich SCSI-Platten empfehlen, die idealerweise gespiegelt werden. Für die externe
Datensicherung empfiehlt sich der Einsatz eines SCSI-DAT Laufwerkes oder entsprechend vergleichbarer Technologien. Auch hier gilt, dass eine Kompatibilität zum gewünschten Betriebssystem erforderlich ist.
 
   
Die vorstehend genannten Konfigurationen berücksichtigen lediglich den ausschließlichen Einsatz unserer Produkte auf dem Server. Bei den Platten-Kapazitäten bitten wir zu beachten, dass insbesondere die Größe der zu erwartenden Datenbank stark von der geplanten Nutzung der Software abhängig ist. Faktoren wie Datenübernahme, Archiv, Bild- und Videodateien oder Programmfunktionalitäten wie "papierloser Vorgang", führen zu einer erheblichen Vergrößerung des zu erwartenden Datenvolumens. Im Zweifelsfall empfehlen wir an Stelle der 73 GB-Platten auf die nächst höheren (140 GB) auszuweichen.

Sollte auf dem Applikations-Server weitere, nicht von GekoS gelieferte, Programme zur
Installation gelangen, sind die jeweiligen Spezifika dieser Fremdprodukte zu berücksichtigen.

Im Zweifelsfall empfehlen wir auch hier den direkten Kontakt mit unserem Team-Technik.

 
    2.2 Betriebssystem/Datenbank
 
    Neben der Leistungsfähigkeit der Hardware bedarf es auch der Betrachtung des
Betriebssystems sowie der für unsere Programme erforderlichen Datenbank. Das von uns verwendete Entwicklungs-Tool unterstützt eine Vielzahl von Betriebssystemen sowohl im klassischen UNIX-/LINUX-Umfeld als auch Betriebssysteme aus dem Hause Microsoft.

Zur Vereinfachung haben wir in der nachstehenden Tabelle einen Auszug unserer
Installationen dargestellt.

 
    UNIX/LINUX-Systeme  
   
System Version unterstützte Datenbanken
RedHat-LINUX
8.0 IBM-INFORMIX 7.x / 9.x
SuSE-LINUX
9.0 IBM-INFORMIX 7.x / 9.x
HP-UX
10.20 IBM-INFORMIX 7.x / 9.x / ORACLE® 7.x
SINIX
5.44 IBM-INFORMIX 7.x / 9.x / ORACLE® 7.x
AIX
4.3 IBM-INFORMIX 7.x / 9.x / ORACLE® 7.x
 
    Windows-Server  
   
System unterstützte Datenbanken
Windows NT 4.0
IBM-INFORMIX 7.x / 9.x / ORACLE® 7.x / 8.0.5
Windows 2000
IBM-INFORMIX 7.x / 9.x / ORACLE® 7.x / 8.0.5
Windows 2003
IBM-INFORMIX 9.4
 
       
    Diese Kombinationen setzen voraus, dass Datenbank und Applikation auf einem Server
installiert sind. Darüber hinaus ist es möglich, Kombinationen zu konfigurieren, die es z. B. erlaubt, eine Datenbank unter ORACLE® auf einem LINUX-Server und die Applikation auf einem Windows-Server zu installieren. Die Kommunikation zwischen Applikation und Datenbank wird in diesem Fall über Client-Produkte der Datenbank realisiert. Da hierbei eine besondere Abhängigkeit zwischen den Versionen besteht, bedarf es der grundsätzlichen Freigabe seitens unserer Technik. Nur dann wird auch die Gewährleistung für den ordnungsgemäßen Lauf unserer Programme übernommen.

Bitte beachten Sie:

Die Produkte der Firma ORACLE® gehören nicht zu den strategischen Produkten der GekoS. GekoS ist und bleibt ausschließlicher Partner der IBM INFORMIX. Nur hier haben wir die vollständige Kompetenz für den ganzheitlichen Support der Applikation. Bei dem Einsatz von ORACLE® ist es unabdingbar, dass sowohl die Planung und Installation als der anschließende Support der Datenbank durch den Kunden bzw. durch einen kompetenten Partner des Kunden durchgeführt werden muß.

ORACLE® 7.x bildet die Grundlage für die Implementierung der Lauffähigkeit unserer Produkte. Bei der Installation höherer ORACLE®-Versionen bedarf es besondere Installationsvoraussetzungen, die unbedingt mit unserem Team-Technik abzustimmen sind.

 
   3. Der Client

 
    3.1 Hardware  
    Die Beschreibung des Arbeitsplatz PC' s ist relativ unspektakulär. Vereinfacht ausgedrückt, heißt das, dass die aktuell im Handel erhältlichen PC' s den Anforderungen voll entsprechen. Lediglich beim Hauptspeicher gilt es zu überlegen, welche Programme gleichzeitig geöffnet bzw. genutzt werden sollen. Als Empfehlung geben wir für die Nutzung unserer Programme einen Hauptspeicher von 512 MB an.

Die in dem PC befindliche Netzwerkkarte sollte auf das im Haus befindliche Netzwerk und die damit verbundene Geschwindigkeit abgestimmt sein. Für die Installation unserer
Programme bedarf es nicht zwingend eines CD-ROM Laufwerkes. Vielmehr ist es möglich, die notwendigen Bestandteile zentral zu speichern und von dort zu nutzen bzw. über ein Softwareverteilungssystem auf den jeweiligen Arbeitsplätzen zu installieren.

 
       
   
  Empfehlung für eine effiziente
Programmausführung
Prozessor Pentium 4
Arbeitsspeicher 512 MB
Festplatte 20 GB IDE-Festplatte
 
       
    3.2 Betriebssystem  
    Ab Microsoft Windows 95 sind die Applikationen von GekoS durchgängig bis einschließlich Windows XP einsetzbar. In Abhängigkeit mit dem geplanten Client-Betriebssystem bedarf es als Mindestvoraussetzung der Installation einer zugehörigen Version von Microsoft Word. Auch hier gilt, dass ab Version 7.0 eine Aufwärtskompatibilität zu den heute üblichen Word-Versionen gegeben ist. Eines sollte aber unabdingbar beachtet werden:
Die verwendeten Word-Versionen müssen innerhalb der gemeinsamen Nutzung der
Applikation identisch sein. Ein gemischter Einsatz von Word führt zwangsläufig zu
Problemen.

Neben dem klassischen Client können selbstverständlich auch NC verwendet werden. Ob hierbei der Terminal-Server oder CITRIX-Metaframe zum Einsatz gebracht wird, spielt für die Lauffähigkeit keine Rolle. Da diese Konfigurationen nicht die Regel bilden, bedarf es für die ordnungsgemäße Installation und die damit verbundene Gewährleistung der vorherigen Freigabe durch unsere Technik.

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